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Der Einkauf – damals und heute

Das Einkaufsverhalten zwischen damals und heute hat sich stark verändert. Dies liegt zum einem am erhöhten Angebot in den Märkten, zum anderen an den vereinfachten Zahlungsmodalitäten. Damals hatte man ein monatliches Budget festgelegt, welches der Familie zur Verfügung stand und den ganzen Monat reichen mußte. Da hat man sich noch die Mühe gemacht, gemeinsam ein Haushaltsbuch zu führen und die Einkäufe streng nach der vorher verfassten Einkaufsliste abzuarbeiten.
Auch heute muß sicher jeder rechnen, um über den Monat zu kommen. Da meistens beide Partner verdienen und über ein Konto verfügen, ist die Haushaltskasse vermischt. Wer sich vornimmt, beim Einkaufen nur ein bestimmtes Limit auszugeben, hat spätestens an der Kasse die Möglichkeit, das Bargeld zu behalten und mit Kreditkarten zu bezahlen. Dadurch landet das eine oder andere Angebot doch zusätzlich im Einkaufswagen. Um in unserer modernen, technisierten Welt wieder zum “Haushaltsgeld” zurück zu finden, ist der Einkauf mit Prepaid Kreditkarten ein guter Ansatz. Das monatlich festgesetzte Limit wird aufgebucht und sollte somit eingehalten werden. Das führt wieder zu einem sorgfältigerem und bewußtem Einkaufsverhalten. Auch die gute alte Einkaufsliste ist noch längst nicht aus der Mode. Es sei denn, man kauft wieder so ein, das die Dinge, welche nicht darauf stehen, trotzdem gekauft werden. Da ist Eigendisziplin gefordert. Und wer hat sich nicht schon einmal in der Situation befunden, nach dem Einkauf am Imbissstand gleich zu essen. Schließlich hat man ja mit Karte bezahlt und somit noch “sichtbares” Geld im Geldbeutel. Warum war man dann einkaufen? Wenn man nicht daheim kocht?