Einsatzbereiche von Chipkarten
Die Magnetstreifen auf Plastikkarten können schnell beschädigt werden, weshalb ein sicheres Auslesen der Daten auf der Karte nicht ausreichend gewährleistet ist. Die neuere und bei weiterem bessere Technologie ist der Chip. Die Chips können zum einen größere Datenmengen speichern und sie weisen eine deutlich längere Haltbarkeit als die Magnetstreifen auf. Die Chipkarten finden in sehr vielen Bereichen Verwendung, weil sie kostengünstig, sicher und leicht zu verwalten sind.
Die Chipkarten in Mobiltelefonen speichern kundenspezifische Daten auf dem Chip. Wenn es zu einem Gesprächsaufbau kommt, werden die Benutzerdaten übertragen und so erfolgt die Rechnungsstellung. Der Chip in den Mobilfunkkarten wird auch als Plug-in-Chip bezeichnet.
Auch auf der Krankenversicherungskarte befinden sich nur Kundenspezifische Daten. Diese beinhalten die Adresse und das Geburtsdatum etc. von dem Patienten. Befunde, etwaige Krankheiten usw. dürfen aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht auf der Karte gespeichert werden. Mit Hilfe dieser Chipkarten wurde die Abrechnung zwischen Arzt und Krankenkasse deutlich erleichtert. Die Chips dieser Karten werden als reine Speicherchips verwendet.
Doch eine Chipkarte kann viel mehr. Im direkten Zahlungsverkehr gibt es die so genannten Pre-Paid-Karten. Hier wurde im Voraus die Karte bereits bezahlt und das Guthaben kann nun verbraucht werden. Dies ist ebenfalls in der Mobilfunkbranche aber auch bei Banken bekannt.
Die oben genannten Karten müssen jedoch immer mit einem Kartenlesegerät in Berührung kommen um ausgelesen zu werden. Die schädigt auf Dauer Karte und Kontakte, da diese verschmutzen können. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, gibt es auch kontaktlose Chipkarten. Die Daten können bis zu einem Meter übertragen werden, ohne, dass die Karte mit einem Lesegerät in Berührung kommt. Dies geschieht mittels Funktechnologie.
