Serial Advanced Technology Attachments
Der Personal Computer war eine Revolution für sich und schaffte auf den Gebieten der Technologie völlig neue Dimensionen. Waren früher in den 50ern noch ganze Etagen benötigt um Rechenmaschinen zu stationieren, schrumpften diese innerhalb von 50 Jahren auf die Größe von den heutigen Laptops. Heute, im Zeitalter der Information, müssen die Rechner immer größere Datenmengen verarbeiten. Um Daten aber erst zu übertragen, benötigt man den so genannten BUS ( bidirectional universal Switch)
Dieser ist ein System der Leitung (meist in Kabelform, heute auch kabellos möglich), welches den Austausch von Daten zwischen Hardware Komponenten ermöglicht (zum Beispiel zwischen dem CD-Rom Laufwerk und der Festplatte). Früher bis zum Jahre 2000, waren diese Schnittstellen parallel. Mit zunehmender Datenmasse musste die Datenübertragung immens gesteigert werden. Dies geschah am Anfang des neuen Jahrtausends durch die Einführung der Serial ATA Verbindung (Serial Advanced Technology Attachments)
Der Vorgänger zu diesem neuen Datenbus, war die ATA Verbindung., welche dem starken Andrang von riesigen Datenmengen nicht mehr genügte. Die Revolution hier lag bei der Einführung einer seriellen Punkt zu Punkt Verbindung. Die ATA hatte eine Datei immer in 16 Bit-Worten gesendet die SATA sendet sie Bit für Bit aus. Weitere Vorteile waren der dadurch ermöglichte höhere Datentransfer und die vereinfachte Kabelführung. Eingeführt wurde diese Innovation eigentlich nur um die Festplatte mit dem Prozessor zu verbinden. Heute gibt es jedoch auch DVD-, und Brennerlaufwerke. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung wird zur Zeit nur durch die Beschaffenheiten der Festplatten begrenzt. Die modernen Festplatten können rund 10.000 Umdrehungen pro Minute leisten, welche eine Datenmenge von rund 75 Megabytes generiert. Die SATA Kabel werden dadurch, aber kaum ausgelastet. Sie würden einer Nettodatenrate von 150 MByte/Min. gerecht werden. Die Transferrate beträgt jedoch weitaus mehr, nämlich 1,5 Gigabyte. Jedoch liegt die nutzbare Transferrate rund 78 % niedriger. Dies liegt and der so genannten 8B/10B Kodierung. (8 Bit Daten werden mit 10 Bit kodiert). Die aktuelle Schnittstellengeschwindigkeit einer SATA liegt mittlerweile schon bei 600 MB. (Serial Attached SCSI 2).
Es gibt zwei Arten von SATA-Kabeln. Das Eine dient, wo oben erwähnt, dem Datenaustausch. Im Inneren übertragen sieben, mit 8mm breiten Steckern versehenen Leitungen die Daten und das Kabel kann bis zu einem Meter lang sein. Das Andere hat die Funktion eines Stromkabels, es überträgt also elektrische Energie. Dieses ist breiter und flacher als das Datenkabel. Es werden 15 Pins benutzt um drei verschieden Spannungen zu übertragen.
