Welche Uhrenarten gibt es
Der Siegeszug der Uhren begann, als der Mensch erkannte, dass sich bestimmte Dinge in der Natur immer wiederholen, als er erkannte, dass die Sonne und die Sterne immer zu einem bestimmten Zeitpunkt am Himmel stehen. Zu Beginn nutzte er das Sonnenlicht, um den Tagesverlauf zu messen. Mit der fortschreitenden Entwicklung der Menschheit veränderte sich auch das Zeitgefühl.
Jede Uhr hat ein Innenleben, ganz gleich, ob es eine mechanische Uhr, eine Wanduhr oder eine Standuhr ist. Größe, Alter oder Form spielen dabei keine Rolle. Eine mechanische Uhr wird durch Federn oder Gewichte angetrieben. Man erinnere sich an die gute alte Wanduhr, welche mit Hilfe von zwei Gewichten immer wieder aufgezogen werden muss. Um einen gleichmäßigen Gang zu erreichen, benötigt man zusätzlich eine Gangregelung. Ein schwingendes Pendel oder ein mit einer Spiralfeder versehenes Schwingrad übernehmen diesen Teil der Arbeit.
Quarzuhren, welche zu den elektrischen Uhren gehört, wird durch die Schwingungen angetrieben, die von dem Quarz in ihrem Inneren erzeugt werden. So genannte Atomuhren werden durch die Schwingung von Atomen oder von Molekülen angetrieben. Atomuhren sind für ihre Genauigkeit sehr bekannt.
Lange Zeit war es nicht möglich, Uhren gegen Wasser oder mechanische Belastungen zu schützen. Die Folge waren sehr empfindliche Meisterstücke, die gut gehütet wurden. Im Laufe der Entwicklung gelang es findigen Tüftlern, Uhren robuster und auch wasserfest zu gestalten. Die Entwicklung von Taucher- oder Fliegeruhren resultierte daraus.
Jede Uhr hat ihren eigenen Aufgabenbereich. Armbanduhren begleiten in Form von Damen- oder Herrenuhren ihre Träger in beinahe allen Lebenssituationen. Eine Wanduhr verschönert den Raum und zeigt die Zeit an, Taucheruhren sind speziell auf die Anforderungen unter Wasser beim Tauchen abgestimmt.
