Chiptuning
Chiptuning kommt aus Amerika. Mittels eines Speicherships wird die Motorleistung eines Fahrzeuges erhöht. Durch den Chip, der in die Motorelektronik eingebracht wird, werden verschiedene Parameter der elektrischen Steuerung verändert.
Für jedes gängige Modell gibt es mittlerweile solche Speicherchips. Die Preise können stark variieren und orientieren sich am Entwicklungsaufwand für die Software zur Herstellung. Bei der Auswahl sollten sie unbedingt auf die Qualität achten. So genannte Billig-Chips sind meistens von schlechterer Qualität und sollten deshalb gemieden werden. Bei professionellen Anbietern werden die Chips individuell auf das jeweilige Fahrzeug abgestimmt, damit wird optimale Funktionsweise sichergestellt. Mitunter können sich Beschleunigung, Durchzug und Höchstgeschwindigkeit bis zu 50% verbessern. Der Spritverbrauch kann ebenfalls deutlich sinken.
Zum Einbau gibt es zwei Möglichkeiten:
Zum einen wird der Chip aus der Motorsteuerung herausgelöst, die Software über eine Diagnoseschnittstelle ausgelesen und direkt modifiziert und optimiert. Diese Variante ist zwar teurer, weil zusätzliche Arbeitsstunden zu bezahlen sind, gilt aber als die sichere Methode, weil die Werkstatt haftet. Das Fahrzeug wird hier individuell abgestimmt und es ist garantiert eine spürbare Leistungssteigerung zu erwarten.
Als zweite Variante wird ein zusätzliches elektronisches Gerät mitsamt Chip eingebaut. Diese so genannten Tuning- Kits kann der Besitzer sogar selbst einbauen und sie sind preiswerter, weil Arbeitsaufwand selbst übernommen wird. Wichtig ist hierbei die Garantie, die der Anbieter gewähren sollte. Man darf bei dieser Variante jedoch keine Wunder erwarten und sich nicht zuviel davon versprechen. Die angepriesene Verbesserung fällt hier sehr unterschiedlich aus, da die individuelle Einstellung auf das jeweilige Fahrzeug fehlt. Also ist es empfehlenswert, vielleicht lieber etwas mehr Geld für den gewünschten Effekt auszugeben.
Lena Marie




