Die Geschichte des Reifen
Bevor es die Reifen, wie wir sie heute kennen, mit Luft gab, fuhr man mit Vollgummi-Reifen, die ein Profil besaßen, auch Elastikreifen genannt. Elastikreifen schlugen sich bis Mitte 1920 wacker im Wettbewerb durch, wurden dann immer mehr durch Luftreifen ersetzt. Heutzutage setzt man die Elastikreifen nur noch im Modellbau, Sonderfahrzeugen oder Gabelstaplern ein. Die Luftreifen wie wir sie heute kennen, werden als Radial- oder Diagonalreifen hergestellt. Bis in die 1980er Jahre waren Diagonalreifen eine viel genutzte Reifenart für Pkws. Sie bestanden meistens aus vielen schräg überkreuzende Karkassenlagen. Heute von sie von den Gürtelreifen vom Markt verdrängt worden und sind fast ausschließlich in der Landwirtschaft noch zu finden. Ausnahmen bilden Oldtimer und ältere Motorräder, bei denen diese Reifenart noch zu finden ist. Zum Teil finden sich beim Offroad-Bereich noch einige Diagonalreifen in Kombination mit meist recht breiten Felgen wieder. Durch die Beweglichkeit der Laufflächen der Diagonalreifen ist die Selbstreinigung bei Schlamm und guter Anpassung auf unebenen Boden gut gewährleistet.
Radialreifen, auch Gürtelreifen genannt, wurden 1948 entwickelt und eingeführt. Seitdem haben sie sich bis heute sehr gut durchgesetzt, da sie eine höhere Lebensdauer als Diagonalreifen besitzen. Zusätzlich besitzen sie eine erheblich bessere Laufleistung, Haftung bei Nässe und Kälte und haben bessere Laufeigenschaften als Diagonalreifen. Aufgrund dieser erheblichen Vorteile, fährt heutzutage fast jeder Pkw mit solchen Reifen, da durch seine Eigenschaften auch eine erhebliche Verbesserung der Sicherheit gewährleistet wird.




