Business

Die Vakuumtechnik findet vielfaeltige Anwendung in allen Industriezweigen

Als Vakuum wird in der Umgangssprache ein materiefreier Raum bezeichnet.

Da sich innerhalb eines Vakuums kein biologisches Leben ausbreiten kann, wird die Vakuumtechnik unter anderem auch im Bereich der Lebensmittelproduktion für die Verpackung verwendet. So wird eine Keimverbreitung in den Lebensmitteln vermieden.

Allerdings ist diese Vakuumsverpackung in der Einzelversorgung ein Engpass in der Produktion, da hier ein schneller Produktionsabfluss bei hoher Packungsqualität gefordert ist. Ursprünglich wurde die Vakuumpumpe in die Maschine integriert. Allerdings führten Emissionen wie Gerüche, Wärme oder auch Aerosole zu Störungen in der Lebensmittelhygiene und es musste Abhilfe geschaffen werden.

Versuche, die Pumpen aus dem Hygienebereich zu entfernen zeigten, dass es durch Leitungsverluste zu erheblichen Einbußen an der Ausstoßleistung und der Vakuumsgüte führte. Auch die Versuche, dies mit größeren Pumpen auszugleichen erwiesen sich als uneffektiv.

Eine Rootspumpe, die innerhalb der Verpackungsmaschine zwischengeschaltet wird, bringt Verbesserung.

Doch bevor das fertige Produkt verpackt werden kann, muss es hergestellt werden. Moderne Waren bestehen meist aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Stoffen, die ihrerseits wiederum zusammengemischt wurden. Um die richtige Mischung zum Beispiel für Kunststoff zu erhalten, bedarf es genau der richtigen Dosierung. Natürlich steht heute niemand mehr an einem Kessel und rührt mit der Hand um. Dazu gibt es verschiedene Misch- und Dosiertechniken, die gewährleisten, dass am Ende auch wirklich das gewünschte Mischergebnis herauskommt. Die effektivste und rentabelste Möglichkeit ist der Statikmischer. Mit ihm werden Mischergebnisse von gleich bleibender Qualität erzielt und zeitgleich erfolgt die Arbeit effektiv und kostengünstig. Wie ein Statikmischer letztendlich aussieht, welche und wie viele Mischelemente eingesetzt werden, hängt von dem gewünschten Mischergebnis, dem gewünschten Mischungsgrad und auch von der relativen Homogenität des Materials ab.

Autor: Sandra Müller

Mail: sandy.mueller1 (at) gmx.net