Familie

Verschiedene Arten von Nachhilfe

Wenn von Nachhilfe die Rede ist, sind damit in der Regel folgende Angebote gemeint: Gruppen- oder Einzelunterricht, private Nachhilfe zuhause oder in einem der vielen Institute, Vereine und Nachhilfeschulen, die es in nahezu jeder Stadt gibt. Hierbei kann es gravierende Qualitätsunterschiede geben. Private Nachhilfe wird meist von SchülerInnen höherer Jahrgänge, StudentInnen oder LehrerInnen angeboten und entweder in den eigenen privaten Räumen oder beim Schüler zuhause durchgeführt. Die meisten NachhilfelehrerInnen sind recht jung und besitzen noch keine oder nur wenig berufliche Erfahrung. Diese Art von Nachhilfe kann sowohl ein Glückgriff als auch eine Fehlinvestition sein. Sie steht und fällt mit den fachlichen Kenntnissen und didaktischen Fertigkeiten der entsprechenden Lehrperson. Man findet eine solche Nachhilfekraft in der Regel über Bekannte, MitschülerInnen des Kindes oder über ein Inserat in der Zeitung. Gute Erfahrungen anderer Eltern mit einer bestimmten Person können hilfreich bei der Entscheidung sein. Nachhilfe-Institute bieten meist verschiedene Formen der Betreuung an: Nachhilfe in Gruppen und Einzelnachhilfe sowie Hausaufgabenbetreuung oder spezielle Kurse, zum Beispiel bei Legasthenie oder Dyskalkulie. Gruppennachhilfe ist in der Regel kostengünstiger als Einzelunterricht. Üblicherweise schließen die Eltern einen Vertrag mit dem Nachhilfeinstitut ab. Bevor sie das tun, sollten die Eltern sich von der Qualität des in Frage kommenden Institutes überzeugen: Kriterien zur Beurteilung sind etwa die Qualifikation der Lehrkräfte, die Gruppengröße und die Ausstattung der Räumlichkeiten.