Gesundheit und Wellness

Heilkräuter und ihre Wirkung

Heilkräuter gelten schon seit Jahrtausenden als Allheilmittel gegen nahezu alle der Menschheit bekannten Krankheiten und Beschwerden. Sogar in der Krebstherapie konnten in der Vergangenheit beeindruckende Ergebnisse erzielt werden. Damit man bei der Vielzahl der Heilkräuter den Überblick nicht verliert, stellt dieser Artikel einige der bekannten Wunderkräuter vor und erklärt deren Wirkungsweise.

Die Kamille, welche in Europa und Teilen Asiens heimisch ist, ist bereits seit der Steinzeit ständiger Helfer bei den unterschiedlichsten Beschwerden. So wird die Kamille als Heilpflanze bei Haut- und Schleimhautentzündungen eingesetzt. Dabei hat besonders das Inhalieren der ätherischen Öle einen positiven Effekt. Damit kann die Kamille bei Erkältungen für eine schnelle Genesung und ein besseres Wohlbefinden sorgen. Weiterhin wird die Kamille bei Zahnfleischentzündungen oder Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Auch bei Verletzungen im Genitalbereich hat sich die Kamille über Jahrhunderte als Heilpflanze bewährt. Der bekannte Kamillentee ist schnell zubereitet. Einfach ein paar gehäufte Löffel der Kamillenblüte mit kochendem Wasser übergießen und etwas 10 Minuten ziehen lassen. Die Kamille kommt auch bei Naturkosmetik zum Einsatz!

Eine ebenfalls bekannte Heilpflanze ist die Goldrute, die man besonders im Spätsommer an ihrem üppig gelben Blüten erkennen kann. Aufgrund der Tatsache, dass die Goldrute besonders auf Schotter wächst, ist sie als robuste Heilpflanze des Spätsommers bekannt und wird häufig bei Erkrankungen des Nieren-Blasen-Apparates eingesetzt. Die Golfrute wirkt harntreibend und kann schnell und einfach mit Hilfe eines Aufgusses eingenommen werden.