Prostatitis bedeutet Einschränkungen im Alltag
Im weiteren Sinne bezeichnet man unterschiedliche Beschwerden im Beckenboden und im Bereich des Afters als Prostatitis. Diese treten insbesondere während des Urinierens und auch während der Ejakulation auf. Schätzungen gehen von einer Häufigkeit dieser Erkrankung beim Manne von bis zu 10% aus, doch bis heute fehlen zuverlässige empirische Erhebungen. Wer von dieser Krankheit betroffen ist, muss mit nicht unerheblichen Einschränkungen in seinem Alltagsleben rechnen. Nicht selten ist bei einer ausgeprägten Prostatitis der Gang zur Toilette mit einem solchen Schmerzempfinden verbunden, dass der Betroffene dazu neigt, die benötigte tägliche Flüssigkeitsaufnahme zu reduzieren, um die Notwendigkeit des Toilettenganges zu vermindern. Eine Option der Prostatitis zu begegnen, der der Gesunderhaltung oder der Widerherstellung des eigenen Organismusses eher zuwiderläuft. Auch das Beziehungsleben mag an der Prostatitis nicht selten leiden, denn eine ausgewogene Erfüllung der ehelichen Pflichten ist während einer akuten oder chronischen Prostatitis in vielen Fällen kaum mehr möglich. Nicht selten leiden auch alltägliche Freizeitaktivitäten wie der regelmäßige Sport oder andere gesunderhaltende Maßnahmen unter der Erkrankung und viele Erkrankte ziehen es vor auf einen jährlichen Urlaub zu verzichten. Auf keinen Fall sollte jedoch darauf verzichtet werden, den Arzt zu konsultieren um notwendige therapeutische Maßnahmen einzuleiten. Viele Leidende scheuen diesen Weg, bedeutet er doch die Untersuchung und Behandlung in Körperregionen, die man auch dem Arzt nicht gerne präsentiert.
