Ray Ban
1853 wurde die Brillenmanufaktur Bausch & Lomb von den deutschen Auswanderern John Jacob Bausch und Henry Lomb in Rochester, New York, gegründet. 1937 entstand aus einer Kooperation mit der US Air Force die erste Ray Ban – das bekannte Modell “Aviator”. Der Name Ray-Ban leitet sich her von dem Ausdruck “”to banish rays”, was soviel heißt wie Strahlen bannen, abwehren. Eine Ray-Ban ist also im weitesten Sinn eine Strahlenschutzbrille, sie hält ultraviolette und infrarote Strahlung ab. Mit den speziellen, typisch tropfenförmigen Brillengläsern aus Mineralglas in grün-grauer Tönung wird das Auge optimal vor einfallender Strahlung geschützt. Das Gestell des Prototyps der Aviator (“Anti-Glare”) war mit 150g extrem leicht und da die Brille nicht nur äußerst funktionell, sondern auch modisch und elegant war, entwickelte sich die Ray-Ban Aviator nicht nur bei Air Force und Navy zum beliebtesten Sonnenbrillen-Modell.
1952 folgte das von Raymond Stegemann entworfene Modell “Wayfarer”, eine Sonnenbrille mit schwarzen Gläsern und breiten Bügeln. Dieses Modell wurde 1961 von Audrey Hepburn in “Frühstück bei Tiffany´s” getragen und erlangte so eine gewisse Berühmtheit. Auch James Dean und Marilyn Monroe trugen ein Wayfarer, die in der jüngeren Vergangenheit durch die Filme “The Blues Brothers” und “Men in Black” ein Revival erlebte.
Immer noch gehören viele Hollywood-Stars zu der großen Ray Ban-Fangemeinde, wie z.B. Brad Pitt, Clint Eastwood, Jodie Foster und Kim Basinger.
Das Design der Ray Ban Sonnebrillen wurde vielfach kopiert, doch zu einer echten Ray Ban gehört neben dem Design auch die Funktionalität: Heute sind die Brillen wahlweise neben dem UV- und Infrarot-Schutz auch mit einem zwischen zwei Glasschichten eingefügten Polarisationsfilter ausgerüstet, entspiegelt und wasserabweisend. Inzwischen kann man unter etwa 100 Modellen wählen, wobei Gläser und Fassung frei zusammengestellt werden können.
Zum 70. Geburtstag von Ray Ban wurde 2007 eine exklusive Serie der beiden bekannten Modelle “Aviator” und “Outdoorsman” (eine Designvariante der “Aviator”) herausgebracht – jeweils nur 12 500 Stück weltweit.
