Schlemmen und Wellness
Dauerstress im Job wirkt sich häufig auch auf das Privatleben aus, viele Menschen können nach Feierabend nur schwer abschalten. Damit dies auf die Dauer nicht zu psychosomatischen Erkrankungen führt, sollte man ganz bewusst eine Grenze zwischen Arbeits- und Privatleben ziehen, die ideale Markierung ist die Bürotür. Fällt diese nach Feierabend hinter einem zu, sollte man versuchen, die Arbeit ganz aus seinem Kopf zu verbannen, so dass die Grenze nicht nur räumlich, sondern auch psychologisch besteht. Hilfreich können hierbei alltägliche kleine Wohlfühlrituale sein, dazu gehören kleine Belohnungen wie gutes Essen, die Lieblingsmusik, oder ein wohltuendes heißes Bad.
Bei vielen Menschen wirkt sich Stress besonders auf die Essgewohnheiten ungünstig aus; auf der einen Seite gibt es die typischen Frustesser, die wahllos zu ungesunden Nahrungsmitteln greifen, Hauptsache, es ist viel davon vorhanden und schnell zubereitet. Werden solche Heißhungerattacken nach Süßem und Fettigem zur Gewohnheit, kann das Essen zur Sucht werden, und das Übergewicht mit den damit verbundenen Herz-Kreislauf-Problemen lässt nicht lange auf sich warten. Auf der anderen Seite verlieren viele Menschen in anhaltenden Stresssituationen auch den Appetit. Dies kann ebenfalls folgenschwere Essstörungen nach sich ziehen, Magersucht kann keinesfalls nur Teenager treffen, die den Supermodels nacheifern wollen.
Genussvolles Essen ist also wichtig für eine gesunde und ausgeglichene Lebensweise. Viel Abwechslung für jedem Geschmack bietet beispielsweise die mediterrane Küche. Italienische Rezepte zählen zu den Lieblingsgerichten der Deutschen, und ein guter Wein verhilft der Schlemmerei zu noch mehr Wellnesscharakter. Besonders wichtig ist, dass man sich aureichend Zeit für seine Mahlzeiten nimmt.
Ebenfalls ein weit verbreitetes Problem bei Menschen, die viel arbeiten, sind Rückenbeschwerden. Sowohl körperliche Tätigkeiten, bei denen man sich häufig bücken muss, oder mit schweren Gegenständen hantiert, als auch Bürotätigkeiten, bei denen man nur sitzen muss, machen der Wirbelsäule schwer zu schaffen. Sollten sich ernste und schmerzhafte Haltungsschäden einstellen, helfen gezielte Gymnastik, Physiotherapie oder auch Massagebehandlungen. Ein Wasserbett kann bei bestimmten Arten von Beschwerden ebenfalls sinnvoll sein.
