Wasserbetten für zwei
Natürlich muss es Wasserbetten auch für Paare geben.
Viele Vorurteile gibt es über Wasserbetten. Das betrifft einerseits die Sicherheit, denn schließlich bringt man damit eine erhebliche Menge Wasser in einen Wohnraum, der keinen abgedichteten Fußboden hat und auch keinen Wasserablauf, wie es bei Bädern oft der Fall ist. Aber heutige Wasserbetten sind so stabil, dass man da keine Angst haben muss.
Und dann stellen sich viele das Liegen im Wasserbett so vor, als wäre man auf einem schaukelnden Kahn auf einem vom Wind bewegten See. Auch das ist natürlich Unsinn. Denn erstens sind Wassermatratzen so fest eingeschlossen, dass sie sich nur in beschränktem Umfang bewegen. Und gerade das nachschwingen, wenn man sich darauf bewegt, lässt sich auch durch die Konstruktion und besondere Vlieseinlagen innerhalb des Wasserkörpers steuern. So kann man die Matratze individuell seinen Bedürfnissen anpassen und dies vor dem Kauf festlegen.
Ein Problem kann es aber geben, wenn man das Bett nämlich zu zweit benutzt. Das Prinzip der Wassermatratze bringt es mit sich, dass sie schwingt, wenn man sich darauf bewegt. Wie lange dieses Schwingen dauert, lässt sich wie gesagt individuell einstellen. Aber wenn eine zweite Person auf der Matratze liegt, wird diese natürlich mit bewegt. Das ist einerseits um so stärker, je weicher die Matratze ausgelegt ist. Die Ausführungen von Wassermatratzen werden auch danach eingeteilt, wie lange dieses Nachschwingen dauert. Das ist die so genannte Nachbewegungszeit. Und andererseits macht sich das noch stärker bemerkbar, wenn zwei Personen mit sehr unterschiedlichem Gewicht darauf liegen.
Deshalb gibt es auch zweigeteilte Matratzen, die unterschiedliche Kammern für jede Seite haben. So hat auf den Wasserbetten jede Person ihren ganz eigenen Bereich.
Sandra Müller
vz(at)hub-eisenach.de
