Gesundheit und Wellness

Wie Dr. Schüssler die Homöopathie revolutionierte

Im Jahre 1873, erschien in der „Allgemeinen homöopathischen Zeitung“ ein Artikel über Dr. Schüsslers revolutionierende Idee, der Therapie mit Schüssler Salzen.
Angeregt von dem holländischen Physiologen Jacob Moleschott, erkannte Schüssler bald selbst, dass fehlende anorganische Mineralsalze, Krankheiten und gestörte Lebensvorgänge hervorrufen können.

Jacob Moleschott hatte heraus gefunden, wie wichtig Phosphor-Salz für die Nerven Zellen ist. Fehlen einem Körper wichtige Salze, so hat dies eine Hemmung des Zellstoffwechsels zur Folge.
Schon Dr. Virchow hatte heraus gefunden, dass jedes Leiden durch eine Störung der Zellen hervor gerufen werden kann.
Dr. Schüssler begann zu forschen, um die Zusammenhänge zwischen Salz/Mineralstoffgehalt und den Leiden heraus zu finden. Zu diesem Zweck ließ er Leichen verbrennen und untersuchte das Verhältnis von Mineralstoffmangel und Krankheit, Aus den daraus gewonnen Erkenntnissen entwickelte Dr. Schüssler die 12 Mineralsalz-Therapie und ein neuer Abschnitt der Homöopathie war geboren.

Erste Erfolge wurden erzielt, als 1000 an Diphtherie erkrankte Kinder, die von der Schulmedizin aufgegeben worden waren, durch dieses 12 Mineralsalz – Homöopathie , geheilt wurden.
Die nach Dr. Schüssler benutzen 12 Mineralsalze wurden nach seinem Tod durch die sogenannten Schüssler Ergänzungssalze, erweitert.
Trotz der bewiesenen Erfolge, wird das Naturheilverfahren mit den Schüssler Salzen, auch Heute noch von vielen Medizinern nicht anerkannt. Dies ist umso verwunderlicher da doch die Schulmedizin die Erfolge von Schüsslers Mineralsalz-Therapie, in ihren Ergebnissen bestätigt hat.
Schüssler selber sah sich nicht unbedingt in der Rolle des Homöopathen,
sondern in der des Biochemikers. Der Unterschied besteht darin, das der Biochemiker grundlegende Mangelerscheinungen im Körper auszugleichen gedenkt, bevor eine Krankheit ausbricht. Die Homöopathie setzt erst dann an, wenn die Krankheit schon ausgebrochen ist. Schüssler sah den Einsatz seiner Mineralstoff-Therapie als Prophylaxe für den Körper als Schutz vor Krankheiten durch Mangelerscheinungen.