Form der Golfmitgliedschaft
Die Voraussetzungen, um in Deutschland regelmäßig Golf spielen zu können, sind der Nachweis der Platzreife und die Mitgliedschaft in einem Golfclub . Zwar gibt es auch öffentlich zugängliche Golfanlagen, diese sind jedoch eher die Ausnahme.
Wer Turniere spielen möchte, muss neben der Mitgliedschaft in einem Golfclub ein gültiges Handicap (mindestens 36) nachweisen.
Die klassische Variante der Golfmitgliedschaft ist die reguläre Mitgliedschaft in einem Golfclub. Die Mitgliedsbeiträge der einzelnen Clubs in Deutschland unterscheiden sich zum Teil erheblich voneinander und reichen von wenigen Hundert Euro bis hin zu fünfstelligen Beträgen. Hinzu kommt noch eine einmalige Aufnahmegebühr, die ebenfalls sehr unterschiedlich ausfällt.
Es gibt jedoch auch eine Reihe von preiswerteren Varianten der Golfmitgliedschaft, die oft schon für Jahresbeiträge von ca. 200 € zu haben sind.
Sehr beliebt ist zum Beispiel eine Fernmitgliedschaft. Hierbei wird der Spieler nicht in einem Golfclub an seinem Wohnort oder in dessen unmittelbarer Nähe, sondern in einem Club, der weiter entfernt ist, Mitglied. Die meisten Golfclubs, die derartige Mitgliedschaften anbieten, haben eindeutig festgelegt, wie weit der Golfclub mindestens vom Wohnort entfernt sein muss. In vielen Fällen werden dabei 100 Kilometer und mehr vorausgesetzt.
Bei einer Gastmitgliedschaft kann der Spieler in einem Verbund verschiedener Golfclubs Mitglied werden und ist berechtigt, auf fast allen deutschen Golfplätzen und vielen Plätzen im Ausland zu spielen. Im Rahmen dieser Gastmitgliedschaft wird sein Handicap verwaltet und erhält er einen DGV-Spielausweis.
Eine Auslandsmitgliedschaft ist ebenfalls eine sehr preiswerte Variante. Sie funktioniert ähnlich wie die Fernmitgliedschaft, jedoch befindet sich hier der entsprechende Golfclub nicht in Deutschland, sondern im Ausland. Sehr günstige Auslandsmitgliedschaften gibt es zum Beispiel in Schottland, Irland oder in Skandinavien.
Wer sich nicht für einen bestimmten Golfclub entscheiden möchte, kann auch Mitglied in der Vereinigung clubfreier Golfer (VcG) werden. Für eine Jahresgebühr von derzeit 195 € ist der Spieler berechtigt, auf über 900 deutschen Golfanlagen zu spielen. Die VcG verwaltet die Platzreife bzw. das Handicap des Spielers und führt auch eigene Turniere durch.
