Golf

Golfschläger

Der Golfschläger ist hauptsächlich aus 3 Komponenten aufgebaut, Griff, Schaft und Kopf.

Der Griff besteht aus Gummi und soll einen rutschfesten Halt gewährleisten.

Der Schaft besteht entweder aus Stahl oder Graphit. Schäfte aus Graphit sind leichter und können bei gleichem Krafteinsatz stärker beschleunigt werden, was zu höheren Schlagweiten führt. Einem Schaft aus Stahl wird dagegen höhere Präzision nachgesagt. Beim Schlagen vibriert ein Stahlschaft stärker, was vielen Golfprofis als Analysetool für den getätigten Schlag dient.

Der Kopf ist das Hauptelement des Schlägers und typisiert diesen. Je nach Schlägerkopf teilt man die Golfschläger hauptsächlich in Holz (woods), Eisen (irons), Wedges und Putter ein.

Hölzer sind mächtige Schläger für den Abschlag oder lange Schläge, bestehen aber nicht mehr aus Holz, sondern aus Legierungen von hochwertigen Metallen (z.B. Titan und Kevlar). Ein Holz besitzt einen tropfenförmigen Kopf, welcher innen hohl ist und eine große Schlagfläche. Mit einem Holz erzielt man große Weiten, allerdings zu Lasten der Genauigkeit.

Mit Eisen werden mittellange Schläge bis zu 200m ausgeführt. Der trapezförmige Schlägerkopf wird in einem Stück gegossen oder in Handarbeit geschmiedet und ist an der Rückseite meistens eingekerbt oder eingeschlitzt. Ein Eisen ist wesentlich präziser als ein Holz und kann auch an schwierigen Stellen des Platzes, wie dem Halbrough, eingesetzt werden.

Die Wedges (engl.: Keil) werden für Schläge unter 100m eingesetzt. Form und Material sind derjenigen eines Eisens ähnlich, Wedges haben aber im Gegensatz dazu runde Köpfe. Mit Wedges werden kontrollierte Schläge mit großer Präzision ausgeführt, aber auch Befreiungsschläge von schwer zu spielendem Untergrund, z.B. dem Bunker.

Der Putter bringt den Ball nicht mehr zum fliegen, sondern dient dem Spieler für kurze, kontrollierte Einlochschläge auf dem Grün. Die Schlagfläche eines Putters ist fast senkrecht, die übrige Form variiert dabei je nach Vorliebe des jeweiligen Spielers.