Haus und Wohnen

Energie sparen mit dem Passivhaus

Passivhäuser sind Gebäude in denen immer eine angenehme Temperatur im Winter als auch im Sommer zu erreichen ist, ohne jegliche Klimatisierungsanlagen. Das Passivhaus ist eine Art “Nachfolger” des Niedrigenergiehauses (NEH). Das Passivhaus benötigt gerade einmal 20% der Heizenergie die ein NEH benötigen würde, und nur 10% der Energie, die ein herkömmliches Haus benötigt. Diese Einsparungen erreicht ein Passivhaus alleine durch die eigentlichen Ideen die hinter einer Passivbauweise stehen nämlich, Wärmeverluste so gut wie möglich zu vermeiden und freie Wärmegewinne so gut wie möglich zu optimieren.

Aufgrund der Verwendung von Wärmedämmenden Baumaterialien in den Wänden und Dächern, die Anbringung superverglaster Fenster und noch vieler weiterer Einzelheiten lässt sich Energie sparen, wodurch die Umwelt geschont wird und Umwelt schonen bedeutet auch, seinen Geldbeutel zu schonen.
Auch Altbauten die einen immensen Energieverlust aufweisen, kann man so weit mit Passivhaus-Komponenten ausstatten so dass sie fast den Standard eines Passivhauses erreichen.
Daher lohnt es sich eine Altbausanierung durchzuführen und das zu sanierende Gebäude mit den jeweiligen Komponenten auszustatten und es somit effizienter zu machen. Wenn das zu sanierende Objekt vor dem Eingriff einen Heizölverbrauch von rund 20 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche hatte würde sich dieser nach dem Umbau auf ca. 2 Liter pro Quadratmeter verringern. Der Verbrauch verringert sich somit um den Faktor Zehn.

In Zeiten steigender Energiepreise und immer weiter verschärften und veränderten Emissionsgesetze, wäre es von Vorteil eine Altbausanierung in Betracht zu ziehen und das zu sanierende Gebäude so auszustatten, dass die steigenden Energiepreise und die Emissionsgesetze nicht weiter von großer Bedeutung für den Eigentümer sind und man dadurch bedenkenlos und warm durch den winter kommt.