Markisen
Als Markise wird eine Gestellkonstruktion bezeichnet, die an einem Objekt befestigt wird, und den Blend-, Wärme-, Sonnen oder Objektschutz bietet.
Je nach Ausrüstung und Art kann eine Markise auch als Regen- und Sichtschutz dienen. Für die Markisen ist das Jalousie-, Rollladen und Sonnenschutzgewerbe zuständig.
Markisen werden zwischen drei Arten unterschieden. Diese sind die Roll-Markise, die Falt-Markise und die Fest-Markise.
Die einfachste Konstruktion hat die Korbmarkise, deren Gestell zu einem Viertelkreis oder Dreieck gebogen und häufig aus Aluminium hergestellt wird.
Die Korbmarkise kann einklappbar oder feststehend sein und wird mit einem Tuch bespannt.
Sie kann aufgrund ihrer Form starke Kräfte auffangen und bietet so den Schutz vor Wind und Regen.
Die Fallarmmarkise bringt man als Sichtschutz und Verschattung vor Fenstern an. Eine Fallmarkise ist ähnlich konstruiert wie die Fallarmmarkise.
Außnahme bildet der senkrechter Ausfall des Markisentuches, dessen Gewicht am Tuchende ausreicht, um das Tuch runterzuziehen.
Das Markisentuch einer Gelenkarm Markise lässt sich von der Tuchwelle
mit Hilfe mehrerer Arme wegdrücken. Dadurch fällt das Markisentuch waagerecht aus. Die Gelenkarmmarkise wird aus Aluminium konstruiert, während die Arme mittels Gasdruck- oder Stahlfedern einer Spannung ausgesetzt werden, wodurch beim Ausfahren das Tuch nach außen gedrückt und straff gehalten wird. Diese Markisen können bis zu fünf Meter weit ausgefahren werden und sind in der Regel 7 bis 8 Meter breit.
Die Gelenkarmmarkisen teilen sich je nach Konstruktion auf offene und geschlossene. Bei offenen Markisen ist die Tuchwelle sichtbar
und bei geschlossenen wird um die Gelenkarme und die Tuchwelle ein Schutz in Form einer Kassette oder eines Kastens angebracht, der die eingefahrene Markisenanlage von außen schützt.
Eine Gelenkarmmarkise wird über ein Getriebe mit einer Kurbelstange oder einem Rohrmotor in Bewegung gebracht.
