Allgemeines über Kitesurfen
Kitesurfen ist ein noch recht junger Sport, der aber nach und nach
immer sicherer wird. Zwar wird die Sicherheit durch die neuerer Technik
erheblich besser, doch sollte man deshalb bei diesem Funsport trotzdem
nicht leichtsinnig oder übermütig werden. Das Kitesurfen an sich wird im
Gegensatz zu den andern Funsportarten wie normalem Windsurfen oder
Snowboarden, nicht durch ein am Brett befestigtes Segel oder
Erdanziehungskraft auf Schnee gesteuert, sondern wird durch ein Schirm
oder Drachen gezogen, der auch als Kite bezeichnet wird. Das Surfen
geschieht über ein Board, das dem vom Wake- oder Snowboarding sehr
ähnlich sieht und zwischen 120 und 165 Zentimeter lang und 26 bis 45
Zentimeter Breit ist. Den Lenkdrachen gibt es auch in vielen
verschiedenen Varianten. Zum Beispiel gibt es Softschirme, die auch als
Ram-Air-Schirme oder Matten bezeichnet werden, Tubeschirme in den
Varianten C-Kite oder Bow-Kite und werden jeweils entweder mit vier,
fünf oder zwei Leinen gesteuert. Welchen Schirm man auswählt, hängt vom
Können des Kitesurfers und von der Wetterlage und Windgeschwindigkeiten.
Meistens werden zu Übungszwecken zweileinige Schirme benutzt. Da man
beim Starten des Kites stark nach vorne gezogen werden kann, sollte man
einen Helfer dabei haben, der einem dabei behilflich ist. Wenn man aber
etwas Übung hat, kann man bei einem Absturz im Wasser das Kite auch ohne
Hilfe wieder in die Luft bekommen. Eine fünfte, beziehungsweise dritte
Leine kann dabei sehr nützlich sein. Die Steuerung des Segels
funktioniert über die Bar, eine Art Lenkstange an dem die Leinen
befestigt sind. Den Kurs und die Geschwindigkeit wird durch
Zugbewegungen gesteuert. Ein gleichzeitiges Einlenken des Kites und
einer zusätzlicher Kantensteuerung auf dem Brett, lassen sich Kurven Fahren.
Julia Weise-Holtgräwe
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