Zoofachhandel
Gut sortierte Zoofachgeschäfte stellen ein breites Angebot an Kleintieren, Tierfutter, und Zubehör aller Art zur Verfügung. Häufig findet man auch eine Terraristik- und Aquaristikabteilung. Da auf diesen beiden Gebieten technisches Knowhow gefragt ist, sollte man als Kunde darauf achten, dass die Verkäufer hierfür entsprechend geschult sind. Wer sich Fische oder Terrarientiere zulegen möchte, ist gut beraten, sich bereits im Vorfeld etwas zu informieren, denn so kann er dem Personal auf den Zahn fühlen. Entsteht der Eindruck, dass das Verkaufspersonal schlechter informiert ist, als man selbst, sollte man von dem Geschäft lieber Abstand nehmen. Die Ausrüstung für Aquarien und Terrarien kann recht kostspielig sein, darum sollte man großen Wert darauf legen, gleich das Richtige zu kaufen. Doch nicht nur für den Geldbeutel, sondern vor allem auch für die Tiere können inadäquate Wasserfilter oder Temperaturregler fatal sein. In Aquarien und Terrarien entsteht ein eigenes kleines Ökosystem, das die natürlichen Lebensbedingungen der Bewohner möglichst genau nachahmen sollte. Wer die Tiere im Zoofachhandel kauft, sollte genau hinschauen, ob sie dort artgerecht gehalten werden und gesund sind. Vor allem empfindliche tropische Reptilien werden oft falsch vergesellschaftet, auf zu engem Raum und bei zu niedrigen oder zu hohen Temperaturen gehalten, oder falsch gefüttert. Nicht selten kommt es dadurch zu Biss- und Kratzverletzungen, Wundinfektionen, Erkältungen oder Mangelerscheinungen. Käufern wird empfohlen, vor allem auf krankhafte Veränderungen im Bereich von Augen, Atemöffnungen, Schuppen und Klauen zu achten.
Als relativ pflegeleichte Haustiere gelten Vögel. Nach wie vor beliebt sind die lebhaften kleinen Kanarienvögel und Zebrafinken, und auch die intelligenten Wellen- und Nymphensittiche. Doch auch größere, sprechbegabte Papageienarten wechseln in Zoogeschäften immer häufiger ihren Besitzer. Die oft farbenprächtigen Tiere sind jedoch eher für erfahrene Vogelhalter geeignet, denn sie benötigen besonders viel Ansprache und Zuwendung, außerdem sollte man die regelmäßig aus dem Käfig nehmen und ihnen in der Wohnung etwas Bewegung gönnen. Dabei ist Vorsicht geboten, denn die intelligenten Zeitgenossen knabbern gern alles Mögliche an und nutzen jede Gelegenheit, um auszubüchsen.
