Reisen

Der etwas andere Urlaub – zu den Berggorillas in Uganda und Ruanda

Urlaubsangebote gibt es wie Sand am Meer. Ebenso unüberschaubar ist die Zahl der Angebote für Abenteuerurlaub und Erlebnisreisen. Doch nahezu all diesen Reisen gemein ist, dass sie bei näherer Betrachtung gar nicht so einzigartig sind, wie man auf den ersten Blick vermutet. Denn oft sind die einzigen exklusiven Aspekte dieser Reise die Orte, die etwas weiter weg vom normalen Tourismus-Strom liegen oder die Unterkünfte, die mit mehr Sternen ausgestattet sind als die Standard-Urlaubsangebote.

Doch es gibt sie tatsächlich noch, die Angebote für wirklich einzigartige Erlebnisse, die man sein Leben lang nicht mehr vergessen wird und die nicht viele Menschen teilen. Ein Uganda-Urlaub beispielsweise, bei dem man nicht nur wie sonst üblich etwas oberflächlich die einzigartige Landschaft und Tierwelt dieser Region streifen, sondern eine geführte Wanderung zum letzten verbliebenen Lebensraum der Berggorillas machen kann.

Diese Tierart gehört mit zu den am meisten bedrohten dieser Erde und nicht zuletzt dank dem Engagement der Forscherin Dian Fossey ist die Tragödie, der diese Tiere anheim fallen, auch bei uns einigermaßen bekannt geworden. Hollywood griff mit dem Film „Gorillas im Nebel“ sogar ihr bewegtes Leben auf und Sigourney Weaver wurde für ihre dortige Hauptrolle für einen Oscar nominiert.

Aber trotz aller Schutzbemühungen schrumpft die Zahl der Berggorillas immer weiter und es muss noch mehr als bisher getan werden, um diese Art zu erhalten. Eine Möglichkeit hierfür ist die Unterstützung des Dian Fossey Gorilla Fund, der sich vor Ort um die Tiere kümmert. Natürlich ist unkontrollierter Tourismus wiederum genau das falsche, um die Gorillas zu schützen, weswegen man auch nur in Begleitung entsprechender Wächter und Reiseleiter überhaupt in diese Gegenden darf.

Schön ist jedenfalls, wenn man beide Aspekte miteinander verbinden kann. Also der einzigartige, unvergessliche Urlaub auf der einen Seite – und wirklich konkrete Hilfe für die Tiere auf der anderen Seite. Mit einer der von Fauna-Reisen angebotenen Ruanda-Reisen ist dies möglich, denn für jeden Reiseteilnehmer wird ein fester Betrag des Reisepreises an besagten Gorilla Fund gespendet.

Warum also nicht einmal einen ganz anderen Urlaub machen und das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden? Majestätische Landschaften wird es auch in 100 Jahren noch geben – aber Berggorillas könnten bis dahin wirklich Geschichte sein, wenn wir nicht alle ein klein wenig zu ihrer Erhaltung beitragen.