Reisen

Menorca – Idyllische Baleareninsel

Saubere Strände und türkisfarbenes Wasser sind charakteristisch für Menorca, die östlichste Balerareninsel im Mittelmeer. Massentourismus sucht man hier vergeblich, wenig Trubel, dafür Erholung pur inmitten traumhafter Vegetation.

Die schönsten Strände von Menorca befinden sich im südlichen Teil der Insel, dem Migjorn. Sie sind flach abfallend und hellsandig und daher sehr beliebt bei Familien mit Kindern. Insbesondere der drei Kilometer lange Sandstrand von Son Bou gehört zu den attraktivsten Strandabschnitten der Insel.

Das nördliche Landschaftsbild von Menorca hingegen wird geprägt durch Steilküsten und zerklüftete Felsformationen. Der starke Nordwind an der Küste zieht oftmals Surftouristen an. Hier, in der auch Tramontana genannten Region, liegen einige wunderschöne Naturhäfen. Hauptstadt und Standort des internationalen Flughafens von Menorca ist die Stadt Maó (Mahón). Hier gibt es ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm für Urlauber, welches von kulturellen Sehenswürdigkeiten bis hin zu idyllischen Restaurants reicht. Direkt im zweitgrößten Naturhafen der Welt verschaffen einige ehemalige Festungen (Sant Felip, La Mola) einen Eindruck über den Zustand während der Spanischen Diktatur. Auf der am Hafen entlanglaufenden Promenade haben sich zahlreiche Lokalitäten mit menorquinischen Spezialitäten manifestiert und laden zum Verweilen ein.

Den südwestlichen Teil von Menorca bildet das größte touristisch erschlossene Zentrum der Orte Cala n’Bosch und Son Xoriguer. Auch hier beeindrucken flache Strände und begeistern Badetouristen sowie Schnorchler in jeder Hinsicht.

Direkt im Westen der beliebten Baleareninsel befindet sich die zweitgrößte Stadt von Menorca, Ciutadella. Auch sie präsentiert sich durch eine grandiose mittelalterliche Architektur mit einem sehr sehenswerten Hafen und typisch spanischen Gassen.

Wer die ganze Insel mit seinen Ausmaßen einmal von oben herab betrachten möchte, sollte sich auf den Monte Toro, Menorcas höchstem Berg, begeben. Auf dem Gipfel kann, außer der herrlichen Aussicht, eine kleine Kapelle aus dem 13. Jahrhundert besichtigt werden.
Selbstverständlich werden auf Menorca auch die kulinarischen Gaumenfreuden groß geschrieben. Gefülltes Gemüse oder das gern genossene canejo (Kaninchen mit Zwieblen oder Knoblauch angemacht) stehen auf jeder Speisekarte ganz oben ebenso wie frische Fischgerichte oder der traditionelle einmalige Mahon-Menorca-Käse.
Thomas Ewert
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