Sachsens größte Attraktionen
Sachsen ist schon lange nicht mehr nur „da, wo die schönen Mädchen wachsen“, auch Hotels und Gaststätten sprießen an vielen immer beliebter werdenden Touristenzielen wie Pilze aus dem Boden.
Dank Ostalgietrend, aber auch gezielter Werbestrategien zählt Deutschlands “wilder Osten” mittlerweile zu den begehrtesten Zielen, was den deutschlandinternen Tourismus angeht.
Natur- und Aktivtouristen entdecken immer häufiger die landschaftlichen Highlights Sachsens, wie zum Beispiel das Elbsandsteingebirge, das Erzgebirge oder das Vogtland für sich, und auch was Kultur angeht, hat das Land viel zu bieten. Die größten kulturellen Zentren Sachsens sind seine beiden größten Städte Dresden, das unter anderem mit seiner berühmten Semperoper glänzt, und die Bachstadt Leipzig. Während die Weltkulturerbestadt Dresden mit ihrer Lage im idyllischen Elbetal seit jeher Besucher aus aller Welt anzieht, hatte es Leipzig nach der deutschen Wiedervereinigung zunächst nicht ganz so leicht. Lange litt die inmitten des zu DDR-Zeiten produktivsten Braunkohleförderungsgebietes gelegene Stadt unter dem Ruf, nichts weiter als eine verschmutzte und verarmte Ex-Industriestadt zu sein. Der Braunkohletagebau wurde jedoch schon zu Beginn der 1990er Jahre beendet. Seitdem wurden die betroffenen Flächen größtenteils erfolgreich saniert. Während zu DDR-Zeiten in Leipzig und Umgebung Asthma und Allergien zu den häufigsten Erkankungen zählten, sind Luft- und Bodenverschmutzung heute völlig verschwunden. Wer eine Städtereise nach Leipzig unternimmt, kann sich selbst davon überzeugen, dass die Sachsenmetropole beinahe zu einem Luftkurort gemausert hat. Mit einem Grünflächenanteil von 50% steht sie sogar ganz oben auf der Liste von Deutschlands „grünsten Städten“. Einen Blick auf die hübschen Grünanlagen Leipzigs gewähren zahlreiche Cafés und Biergärten. Bei den in der Regel moderaten Preisen darf es dann auch einmal die eine oder andere Tasse Kaffee mehr sein.
Auch wer nachts in Leipzig unterwegs ist, muss nicht lange nach Einkehrmöglichkeiten suchen. Die Universitätsstadt hat viele szenige Studentenkneipen zu bieten, aber auch „ältere Semester“ werden in ihrem vielseitigen Nachtleben keineswegs übergangen.
