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Ungarns Politik und Geschichte

Ungarn war ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. ein Teil der römischen Provinzen Dakien und Pannonien. Damit fand in Ungarn schon früh eine Besiedlung statt. Ungarn entwickelte sich zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert zu einer der führenden Mächte in Europa. In den folgenden Jahrhunderten wechselten sich Zeiten einer blühenden Wirtschaft mit vielen blutigen Auseinandersetzungen ab. Unter Matthias Corvinus, der im Jahre 1458 zum König von Ungarn gekrönt wurde, erlebte Ungarn die höchste Blütezeit. Er übernahm die Kontrolle über Österreich und verlegte seinen Hofstaat nach Österreich. Aufgrund vieler Gebietsgewinne, wurde Ungarn für eine kurze Zeit das mächtigste Königreich in Mitteleuropa. In der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert stand Ungarn unter türkischer Herrschaft sowie unter der Herrschaft der Habsburger. Erst im Jahre 1849 wurde Ungarn nach erbitterten Freiheitskämpfen unabhängig. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von Ungarn ist die Doppelmonarchie mit Österreich. In der Zeit von 1867 bis 1916 gehörte Ungarn zu Österreich von wurde vom Kaiser von Österreich und apostolischen König von Ungarn regiert. Im Zweiten Weltkrieg war Ungarn ein Verbündeter der Achsenmächte und wurde 1944 von deutschen Truppen besetzt. Es wurde eine Diktatur errichtet und die Sowjetunion richtete eine provisorische Regierung ein. In der Folge wurden Bodenreformen durchgeführt, bei denen große Ländereien des Adels und der Kirche konfisziert wurden. 1946 wurde in Ungarn die kommunistische Republik Ungarn und 1948 die Volksrepublik Ungarn ausgerufen. Die Verbindung zu Österreich hat jedoch das Land sehr geprägt, was man vor allem in den Bauten, die von Österreich errichtet wurden, sehen kann.