Zypern
Durch das große Vorkommen von Nilpferden und Elefanten, zeichnete sich die Tierwelt von Zypern bis in die Holozän aus. Diese waren, vor der Jungsteinzeit, welches durch Auffindungen und Fossilien nachgewiesen werden konnte, erst sehr verbreitet und später vom Aussterben bedroht. Die ersten Bauern, die dort ansiedelten, haben eine Vielzahl an Tieren eingeführt, unter den Tieren waren Kühe, Ziegen, Damhirsche und Schweine sowie auch Wildschweine. Unter anderem wurden auch Wildkatzen, Wildschafe und Füchse mit angesiedelt. Auf der Halbinsel Akamas ist noch heute eine Vielzahl an Wildschafen vorzufinden. Die früher eingeführten Rinder Zyperns verschwanden nach einiger Zeit wieder und wurden erst in der Frühbronzezeit wieder importiert. Der Vorgänger des heutigen Hausschafs, das Zypern-Mufflon ist bis heute sehr berühmt. An die Strände von Karpas, Akamas und Varosha, reisen die unter Artenschutz stehenden, Meeresschildkröten jährlich, um ihre Eier abzulegen. Diese Küstengebiete stehen dann unter Naturschutz, während der Zeit der Eiablage und sind für Touristen unzugänglich. Einige Eigentümlichkeiten des Tierreiches von Zypern sind der Rostnacken-Papageienfisch und der Gelbflossen-Doktorfisch. Die Ornis Zyperns besteht aus 340 verschiedenen Vogelarten. Zypern wird auch von Rund 27 Zugvogelarten zum Nisten genutzt. An Troodos Gebirgskette wird die Vogelwelt sehr vom Buchfinken, der Nachtigall, dem Fichtenkreuzschnabel und natürlich dem zypriotischen Rebhuhn geprägt. Zypern ist zu einem Blickfang des Tourismus geworden und das nicht nur dank seines schönen Tierreiches. Die Insel ist ein sehenswertes Ziel, gerade für Touristen die über die Golfplatzreife verfügen und eine Golfreise nach Zypern machen wollen die sich in jedem Fall lohnt.
