Ausdauersport
Der Frühjahrsbeginn bedeutet für viele Wintersportfreunde eine lange Durststrecke, Menschen, die Ausdauersport im Freien lieben, freuen sich hingegen, dass ihre Saison nun endlich wieder beginnt. Kälte, Glatteis, Schmuddelwetter und früh einsetzende Dunkelheit machen es im Winter oft unmöglich, draußen zu joggen oder zu radeln. Wer sich in dieser Jahreszeit dennoch einigermaßen fit halten will, für den ist das Fitnessstudio die einzige Alternative, doch richtig anfreunden mögen sich viele damit nicht. Auf Laufband und Trimmrad können zwar die selben Bewegungsabläufe trainiert werden, wie auf der gewohnten Trainingsstrecke, was jedoch fehlt, sind das Gefühl, sich fortzubewegen, die frische Luft und die Natur oder zumindest die gepflegte Grünanlage, die einen normalerweise beim Workout umgibt. Läufer, die im Frühjahr wieder mit dem Trainieren beginnen, sollten sich nicht gleich zu viel vornehmen, denn trotz Anmeldung im Fitnessstudio, zeigen viele Aktive über den Winter die leichte Tendenz, es ein bisschen lockerer anzugehen. Auch wegen der Gelenke sollte man es zunächst lieber etwas ruhiger angehen lassen, denn Asphaltwege sind wesentlich härter als Läufbänder oder Bodenbeläge im Aerobicraum. Auf die Laufschuhe muss ebenfalls geachtet werden, ist die Dämpfung schon etwas abgenutzt, sollte man sich Knien und Rücken zuliebe am besten gleich zu Beginn neue zulegen.
Auch wer Fahrradtouren liebt, freut sich im Frühjahr wieder über freie Fahrt. Für Radfahrer ist eine gut funktionierende Ausrüstung noch um einiges wichtiger als für Läufer, daher wird zu Beginn der Saison das Fahrrad meist einer Generalüberholung unterzogen. Viele Radlfans sind auch begeisterte Bastler. Wenn der Drahtesel dann wieder richtig gut läuft, kann man endlich damit beginnen, auch sich selbst wieder in Form zu bringen.
Das einzige, was jetzt noch die Stimmung verderben kann, ist die wohl einzige unangenehme Nebenwirkung des Frühlingserwachens: der Beginn des Pollenflugs. Immer mehr Menschen sind von Heuschnupfen betroffen, und für Ausdauersportler sind blockierte Atemwege besonders hinderlich. Bei starken Beschwerden sollten vor allem sie an eine Hypersensibilisierung denken, denn die körperliche Anstrengung und die Pollenallergie bilden eine Doppelbelastung für die Atmungsorgane, die nicht selten zu schwerem Asthma führen kann.




