Der Sportwettenskandal in Deutschland
Seit dem größten Wettskandal der Geschichte, dem Fall Hoyzer aus dem Jahr 2005, stehen einige Wetter einer Sportwette sehr skeptisch entgegen. Im Jahr 2004 hatte Robert Hoyzer, ein Fußballschiedsrichter aus Berlin, einige Spiele manipuliert. Seine Auftraggeber gaben ihm im Vorfeld vor, welcher Verein den Fußballplatz als Sieger verlassen sollte. So konnten die Auftraggeber vor Beginn des Spiels, Wetten mit Einsatz eines hohen Geldbetrags auf die Mannschaft setzen, die gewinnen sollte. Zuerst war nur ein Spiel im Jahr 2004 betroffen. In diesem Spiel ging es um das Weiterkommen im DFB-Pokal. Der Außenseiter aus Paderborn traf in diesem Spiel auf den Hamburger SV. Da der Hamburger SV haushoher Favorit in diesem Spiel war, war die Quote der Sportwette entsprechend niedrig. Die Mannschaft aus Paderborn war klarer Außenseiter und dadurch konnte man beim Wetten eine hohe Quote erzielen. Im Ausgang des Spiels gewann die Mannschaft aus Paderborn 4:2. Die Auftraggeber von Robert Hoyzer haben dadurch eine Menge Geld gewonnen. Robert Hoyzer gab nach vielen Anschuldigungen Anfang 2005 zu, dass er für die Manipulation eine Menge Geld und etliche Sachzuwendungen erhalten hat. Hierbei handelte es sich aber nur um Spiele, die auch unter der Leitung von Robert Hoyzer gespielt wurden. Nach Herauskommen der Manipulation wurde er lebenslang als Schiedsrichter gesperrt. Schiedsrichter Experten meinen, dass Hoyzer – wenn er sich nicht hätte verleiten la ssen, beim Sportwetten Skandal involviert zu sein - im Laufe seiner Karriere innerhalb eines Jahres ein vielfaches von dem verdient hätte, was er für die Manipulationen bekommen hat.




