Euro 2008 – Die Favoriten
Alle zwei Jahre schlägt das Herz von Fussballfreunden höher; entweder es findet eine Fussball Welt- oder Europameisterschaft statt. 2008 freut sich Fussball-Europa wieder auf die Austragung der Euro; diesmal in Österreich und der Schweiz. Nach der Europameisterschaft 2000 in Holland und Belgien findet nun also zum zweiten Mal eine Euro in zwei Gastgeberländern statt. Die wichtigste Frage die sich Fussballfans in den Monaten vor dem Anpfiff der EM stellen ist allerdings wer sich denn schlussendlich die Krone des europäischen Fussballs aufsetzen wird. Fragt man die Wettanbieter dann ist Deutschland der Favorit auf den Gewinn des Turniers. Die Wettquoten für einen Sieg der Elf von Jogi Löw liegen im Bereich von ca. 4,50. Wer also 10 Euro auf einen Turniersieg Deutschlands wettet der darf sich im Falle des Falles über einen Nettogewinn von 35 Euro freuen. Während sich die verschiedenen Buchmacher eigentlich durch die Bank einig sind, dass der Favorit Deutschland heißt, so herrscht Uneinigkeit darüber welche Mannschaft als größter Konkurrent angesehen wird. Ganz vorne in den Quotenlisten findet man aber in der Regel Spanien, Italien und Frankreich; nur eben in abwechselnder Reihenfolge. Interessant ist, dass die Wettquote auf einen Turniergewinn Hollands nach der Gruppenauslosung deutlich gestiegen ist. In der Gruppe C treten Italien, Frankreich, Holland und Rumänien gegeneinander an und die Buchmacher glauben eher daran, dass Italien und Frankreich das Weiterkommen fixieren werden. Demzufolge ist es aus auch unwahrscheinlicher geworden, dass die „Oranjes“ den EM Titel holen können was dazu geführt hat, dass die Wettquote für den Europameister Holland von ca. 9,00 (vor der Auslosung) auf ca. 13,00 (nach der Auslosung) gestiegen ist.Wettfreunde die entweder Geld zu verschenken haben oder unverbesserliche Optimisten sind sollten einen Tipp auf Österreich als Europameister wagen. Für 10 Euro Einsatz winken im Falle einer Sensation ganze 1000 Euro als Wettgewinn. Zwar hat uns die letzte Europameisterschaft 2004 in Portugal gelehrt, dass selbst Außenseiter niemals abgeschrieben werden dürfen, doch ernsthaft glauben wohl nicht einmal die Nationalspieler Österreichs an einen Triumph bei der Heim-Europameisterschaft. Viel eher wäre man in der Alpenrepublik wohl schon mit dem Erreichen des Viertelfinales zufrieden. Angesichts der Gruppengegner Deutschland, Kroatien und Polen wird sogar dies schon beinahe zu einer Mission Impossible.
