Sport

Nichtschwimmer

Schwimmen steht schon lange auf den Stundenplänen aller deutschen Schulen. Doch das heißt noch lange nicht, dass auch jedes Kind tatsächlich Schwimmen lernt. Die Angst vor Wasser scheint eine menschliche Urangst zu sein, und wer sich bereits als Kind nicht ans kühle Nass heran wagen wollte, dem fällt es im Erwachsenenalter umso schwerer. Dennoch wagen Erwachsene manchmal dann doch noch den „Sprung ins kalte Wasser“, denn im Urlaub am Meer kommt so manche erklärte Anti-Wasserratte auf den Geschmack: attraktive Wassersportarten wie Segeln, Windsurfen oder Tauchen sind es vielen Menschen wert, die Angst vor dem nassen Element zu überwinden.
Der erste Schritt, das Schwimmen zu erlernen, fällt Erwachsenen gewöhnlich schwer, denn man schämt sich häufig, eine in der Gesellschaft als selbstverständlich angesehene Fertigkeit ganz neu zu erwerben. Das breite Angebot und die hohen Teilnehmerzahlen bei Schwimmkursen für Erwachsene zeigen jedoch, dass das Problem, nicht schwimmen zu können, viel weiter verbreitet ist, als man gemeinhin annimmt. Also muss es niemandem unangenehm sein, und mit der richtigen Motivation werden aus vielen „anonymen Nichtschwimmern“ noch richtige Wasserratten.
Viele Menschen, die Wasser lieben, fühlen sich in der Tiefe am meisten mit ihrem Element verbunden. Tauchen ist die ideale Wassersportart für Abenteuerlustige, so ein Tauchgang hat viel gemeinsam mit einer Schatzsuche und einer Entdeckungsreise in eine verborgene Welt.
Tauchen lernen kann man im Prinzip in jeder Art von Gewässer mit ausreichend Tiefe. Die warmen tropischen Gewässer mit ihren spektakulären und farbenfrohen Korallenriffen ziehen besonders viele Taucher in ihren Bann. Doch wer sich mit der faszinierenden Sportart erst einmal vertraut machen möchte, muss nicht in die Ferne schweifen: zahlreiche deutsche Binnengewässer bieten ausgezeichnete Bedingungen zum Tauchen, beliebt ist zum Beispiel der Bodensee.
Ein großer Reiz beim Tauchen liegt zweifelsohne in dem Risiko, das man dabei trotz exzellenter Ausrüstung eingeht. Auch wenn die bezüglich gefräßigen Wasserbewohnern oder unzuverlässiger Technik gefühlte Gefahr in der Regel höher ist als die tatsächliche. Daher sollten alle Taucher sich an gewisse Sicherheitsregeln halten.