Tischtennis
Tischtennis stammt ursprünglich aus England. Hier spielten die Leute Ende des 19. Jahrhunderts zuerst auf normalen Esstischen, als Netz diente eine einfache Schnur. Bevor die richtigen Schläger entwickelt wurden, spielte man auch mit Bratpfannen, Büchern oder Federballschlägern.
Diese Zeiten sind natürlich lange vorbei: Inzwischen müssen natürlich die Tische für die internationalen Wettbewerbe und für die Bundesliga gewissen Standard-Maßen entsprechen. Auch die Zelluloid-Bälle haben einen vorgeschriebenen Durchmesser von 40 mm und müssen weiß oder gelb sein.
Die deutsche Bundesliga hat ein sehr hohes Niveau, da vor allem viele Spitzenspieler aus dem asiatischen und dem osteuropäischen Raum hier spielen. In Deutschland verhalf vor allem das deutsche Herrendoppel Roßkopf/Fetzner dem Tischtennis zu großer Popularität. Roßkopf und Fetzner wurden im Jahre 1989 Weltmeister und gehörten auch in den darauffolgenden Jahren zu den internationalen Spitzenspielern. 1988 wurde Tischtennis sogar zur olympischen Disziplin.
Es gibt Einzel bei den Herren und Damen, Doppel auch bei den Herren und Damen, und es gibt noch das gemischte Doppel. Es gibt Tischtennis-Schläger in unterschiedlichen Varianten, immer müssen sie aber jeweils eine rote und eine schwarze Seite haben - so kann der Gegner ein Drehen des Schlägers bemerken. Der Schläger ist aus Holz mit einer Beschichtung aus genopptem Gummi.
Auch als Hobby ist Tischtennis überaus beliebt. Im Hobbybereich wird nicht unbedingt nach den gültigen Regeln gespielt, es gibt auch zahlreiche abgewandelte Spielformen. Tischtennisplatten können platzsparend zusammengeklappt werden und nehmen somit nicht viel Platz ein. Viele Leute haben sich einen Tischtennis-Raum im Keller eingerichtet, so dass sie auch unabhängig vom Regen spielen können.
Eine Tischtennisplatte, die für internationale Wettbewerbe geeignet ist, muss blau oder grün sein. Es gibt inzwschen auch eine Europaliga und eine Champions League. Früher wurde die internationale Szene vor allem von ungarischen Spielern dominiert, bevor die Asiaten jahrzehntelang die Turniere gewannen. Später holten die europäischen Spieler dann wieder auf.




