Sport

Wie lässt sich das Verletzungsrisiko im Sport reduzieren?

Ein beliebter Slogan von Sportmuffeln ist „Sport ist Mord“. Obwohl dieser Satz meist nur eine Rechtfertigung der eigenen Bequemlichkeit darstellt, steckt, wie bei den meisten Sprüchen, auch hier ein Fünkchen Wahrheit dahinter. Zwar sind die meisten Sportarten natürlich nicht lebensgefährlich, aber es lässt sich nicht verleugnen, dass Sport trotz aller gesundheitlichen Vorzüge ein mehr oder weniger großes Verletzungsrisiko in sich birgt.

Jede Sportart hat ihre typischen Verletzungen. Im Basketball kommt es beispielsweise häufig zur Verletzungen des Sprunggelenks. Im Volleyball betreffen dagegen die meisten Sportverletzungen die Hände bzw. Finger.

Man kann jedoch selber etwas dafür tun, das Verletzungsrisiko möglichst gering zu halten. Wichtig ist vor allen Dingen, auf die Signale des Körpers zu hören. Bei Anzeichen von Müdigkeit oder Erschöpfung, sollte man kürzer treten bzw. pausieren. Bei einer Erkrankung, sollte man diese erst vollständig auskurieren, bevor man wieder das Training aufnimmt. Wenn man gerade erst damit beginnt, aktiv Sport zu betreiben, sollte man die Intensität des Trainings stufenweise erhöhen, damit der Körper sich daran anpassen kann.

Viele Verletzungen resultieren auch aus technischen Fehlern. Daher ist es wichtig, vorab typische Bewegungsabläufe der jeweiligen Sportart zu trainieren, am besten unter professioneller Anleitung, damit sich nicht Fehler einschleichen können. Man sollte zudem nicht vergessen, sich vor dem Training oder Wettbewerb richtig aufzuwärmen, damit der Körper für die bevorstehenden Aufgaben gewappnet ist. Mit gezieltem Muskeltraining sollten muskuläre Dysbalancen vermieden werden.

Wichtig ist auch das Tragen der zur Sportart passenden Sportausrüstung. Bestimmte Schwachstellen können durch Sportbandagen geschützt werden.

Trotz aller Vorkehrungen kann es dennoch zu einer Sportverletzung kommen. Wichtig ist dann, Sofortmaßnahmen nach der sogenannten PECH-Regel zu ergreifen. PECH steht für Pause, Eis, Compression und Hochlagern.